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Inflationsausgleichsprämie für Arbeitnehmer

Um die Belastung der Endverbraucher durch stark angestiegene Gaspreise zu mindern, hat der Gesetzgeber im Oktober 2022 entschieden, dass Arbeitnehmer eine Inflationsausgleichsprämie von bis zu 3.000 EUR vom Arbeitgeber steuer- und sozilaversichrungsfrei in der Zeit vom 26.10.2022 bis zum 31.12.2024 ausgezahlt bekommen können.

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Bei der Auszahlung sind folgende Voraussetzungen zu beachten: 

- die Zahlung muss zusätzlich und freiwillig zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn an den Arbeitnehmer erfolgen

- begünstigt sind alle Arbeitnehmer i. S. d. Einkommensteuergesetzes, also auch kurzfristig Beschäftigte, Minijobber oder Gesellschafter-Geschäftsführer, wobei bei letzteren immer ergänzend ein Fremdvergleich durchzuführen ist um das Vorliegen einer vGA (verdeckten Gewinnausschüttung) zu vermeiden

- es muss grundsätzlich er Gleichheitsgrundsatz beachtet werden, das bedeutet, es dürfen keine Arbeitnehmer von der Zahlung ausgeschlossen werden

Arbeitgeber, die die Inflationsausgleichsprämie nicht an alle Arbeitnehmer zahlen wollen bzw. die sie in unterschiedlicher Höhe zahlen möchten, müssen anhand objektiver Kriterien differenzieren und den gewählten Verteilungsmaßstab festhalten

- die Zahlungen sind im Lohnkonto zu erfassen und es sollte eine Zusatzvereinbarung mit den Arbeitnehmern schriftlich verfasst werden

- dem Arbeitgeber steht in Höhe der gezahlten Prämien der Betriebsausgabenabzug zu

- die Leistung ist nicht in der Einkommensteuererklärung anzugeben

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Steuer-Nachrichten

16.04.2024 | Nachrichten Steuern
Das FG Münster hat zu den Voraussetzungen des § 6e EStG, der Fondsetablierungskosten als Anschaffungskosten qualifiziert, Stellung genommen und entschieden, dass die Anwendung auf abgeschlossene Veranlagungszeiträume eine verfassungsrechtlich zulässige Rückwirkung darstellt.Mehr zum Thema 'Anschaffungskosten'...Mehr zum Thema 'Betriebsausgaben'...
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16.04.2024 | Nachrichten Steuern
Das FG Münster hat entschieden, welche Anforderungen an den Nachweis der tatsächlichen wirtschaftlichen Tätigkeit i. S. d. § 8 Abs. 2 AStG zu stellen sind.Mehr zum Thema 'Außensteuergesetz'...Mehr zum Thema 'Kapitalgesellschaft'...
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16.04.2024 | Nachrichten Steuern
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15.04.2024 | Nachrichten Steuern
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15.04.2024 | Nachrichten Steuern
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15.04.2024 | Nachrichten Steuern
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15.04.2024 | Nachrichten Steuern
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11.04.2024 | Nachrichten Steuern
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11.04.2024 | Nachrichten Steuern
Eine durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasste Vermögensverschiebung von einer Kapitalgesellschaft an einen Gesellschafter setzt einen Zuwendungswillen voraus. Ein solcher kann aufgrund eines Irrtums des Gesellschafter-Geschäftsführers fehlen.Mehr zum Thema 'Verdeckte Gewinnausschüttung'...Mehr zum Thema 'Kapitalgesellschaft'...Mehr zum Thema 'GmbH-Geschäftsführer'...
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