Gut zu wissen

Aktuelle Informationen

Unangekündigte Kassen-Nachschau droht ab 2018

Ab 2018 darf das Finanzamt sogenannte Kassen-Nachschauen durchführen, um
die Ordnungsmäßigkeit der Aufzeichnungen und Buchungen von Kasseneinnahmen und -ausgaben zu überprüfen.

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Die Nachschau kann die Finanzverwaltung ohne vorherige Ankündigung und auch zunächst anonym durch Testkäufe durchführen. Dabei kann sie computergestützte Kassensysteme, Registrierkassen und offene Ladenkassen kontrollieren.
Hinweis: Sie sollten ab 2018 somit alle Organisationsunterlagen rund um die Kasse jederzeit griffbereit haben. Dazu gehören auf jeden Fall die Bedienungsanleitung und die Programmier- bzw. Einrichtungsprotokolle.

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Förderung der betrieblichen Altersvorsorge Änderung ab 2018

Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz will der Gesetzgeber ab 2018 die betriebliche Altersvorsorge weiter vorantreiben. Somit können ab 2018 bis zu 8% der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung steuerfrei eingezahlt werden. Der zusätzliche Betrag von 1.800 € entfällt.

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Für die Sozialversicherungsfreiheit bleibt es allerdings bei der alten 4%-Grenze. Steuerfreie Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge sind damit nicht unbedingt auch in vollem Umfan von der Sozialversicherung befreit.

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Geringwertige Wirtschaftsgüter - Neue Grenze ab 2018

Die Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter (GWG) wird von 410 € auf 800 € angehoben.

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Der Betrag von 800 € bezieht sich auf die Netto-Anschaffungskosten. Das bedeutet für nicht vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer (Kleinunternehmer, Ärzte) erhöht sich der Betrag um die gesetzliche Mehrwertsteuer von derzeit 19% auf 952,00 €.
Gleichzeitig hat der Gesetzgeber die Dokumentationspflichten gelockert. Für alle ab 2018 angeschafften, hergestellten oder in das Betriebsvermögen eingelegten Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 250 € müssen nicht mehr in ein besonderes laufendes Verzeichnis aufgenommen werden.

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Anhebung von Freibeträgen ab 2018

Der Grund- und Kinderfreibetrag sowie der Unterhaltshöchstbetrag werden im Jahr 2018 weiter erhöht: Der Grund-Freibetrag steigt von 8.820 € auf 9.000 €, der Kinder-Freibetrag steigt von 4.716 € auf 4.788 €, der Unterhaltshöchstbetrag steigt von 8.820 € auf 9.000 €.

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Bei Eheleuten verdoppelt sich im Rahmen der Zusammenveranlagung der Grund-Freibetrag (18.000 €). Auch das Kindergeld wird im Vergleich zum Jahr 2017 um weitere 2 € pro Kind angehoben.

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Zum 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung in Kraft

Zum 25.05.2018 wird die neue Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft treten. Die Verordnung rückt das Thema Datensicherheit stärker in den Vordergrund. Alle Unternehmer müssen prüfen, ob die Abläufe im eigenen Betrieb mit der EU-DSGVO im Einklang stehen.

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Unternehmer sollten ihren Datenschutzbeauftragten frühzeitig in allen Fragen, die mit dem Schutz personenbezogener Daten zusammenhängen, einbinden. Auf Basis einer betrieblichen Risikoanalyse müssen Unternehmer geeignete Maßnahmen zum Schutz von personenbezogenen Daten treffen. Die Vorschriften der EU-DSGVO sind nicht zu unterschätzen: Die Verordnung betrifft nicht nur die Daten, die Kunden des Unternehmens betreffen sondern auch die Daten der Mitarbeiter des Unternehmens. Die Vorschrift beinhaltet umfangreiche Melde- und Dokumentationspflichten. Verstöße gegen die EU-DSGVO können mit hohen Geldbußen geahndet werden.

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Elektronische Registrierkassen - Für Altgeräte ist die Zeit zum 01.01.2017 abgelauften

Ab dem 01.01.2017 müssen elektronische Registrierkassen alle steuerlich relevanten Einzeldaten unverändert sowie vollständig gemäß den gesetzlichen Aufbewahungsfristen (i.d.R. 10 Jahre) speichern können. Andere Registrierkassen dürfen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verwendet werden. Zu den betroffenen Geräten zählen ebenfalls Waagen mit Registrierkassenfunktion, Taxameter sowie Wegstreckenzähler.

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Reicht der Kassenspeicher nicht aus, müssen die Daten auf einem externen Datenträger, wie z.B. einem USB-Stick oder einer externen Festplatte unter Einhaltung zuvor genannter Kriterien vorgehalten werden. Ebenfalls sind sämtliche Organisationsunterlagen wie z.B. Handbücher, Bedienungsanleitungen aufzubewahren.

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Aufbewahrung von elektronischen Kontoauszügen

Kontoauszüge werden zunehmend digital von den Banken an ihre Kunden übermittelt. Viele allgemeine Geschäftsbedingungen zum Online-Banking sehen darüber hinaus die Übermittlung von Kontoauszugsdaten ausschließlich in elektronischer Form vor. Sofern eine elektronische Übermittlung der Kontoauszüge erfolgt, sind diese aufbewahrungspflichtig, da es sich hierbei um originär digitale Dokumente handelt.

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Das Bayrische Landesamt für Steuern hat kürzlich die Anforderungen an die Aufbewahrung und Archivierung von elektronischen Kontoauszügen im unternehmerischen Bereich erläutert. Dazu wird u.a. klargestellt, dass der Ausdruck der elektr. Kontoauszüge und die anschließende Löschung des digitalen Dokuments verstoßen gegen die Aufbewahrungspflichten. Denn der Ausdruck stellt lediglich eine Kopie des elektronischen Kontoauszuges dar und ist beweisrechtlich einem originären Papierkontoauszug nicht gleichgestellt. Bei der Führung der Bücher und Aufzeichnungen auf Datenträgern muss sichergestellt sein, dass während der Aufbewahrungsfrist die Daten jederzeit verfügbar sind und unverzüglich lesbar gemacht werden können.

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Täglich aktuell

Steuer-Nachrichten

17.10.2018 | Nachrichten Steuern
Der BFH hatte u. a. zu entscheiden, ob § 8 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. a AStG dahingehend einschränkend auszulegen ist, dass die Vorschrift keine Anwendung findet, wenn keine Lizenzen von inländischen Anteilseignern oder deren Konzernunternehmen erworben werden (Az. I R 94/15).
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17.10.2018 | Nachrichten Steuern
Die EU-Finanzminister haben am 02.10.2018 eine Einigung über eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 2006/112/EG über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem im Hinblick auf die befristete generelle Umkehrung der Steuerschuldnerschaft auf Lieferungen bestimmter Gegenstände und Dienstleistungen über einem bestimmten Schwellenwert erzielt.
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16.10.2018 | Nachrichten Steuern
Die EU-Finanzminister haben sich über den Erlass einer Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 2006/112/EG in Bezug auf die Harmonisierung und Vereinfachung bestimmter Regelungen des Mehrwertsteuersystems und zur Einführung des endgültigen Systems der Besteuerung des Handels zwischen Mitgliedstaaten geeinigt. Diese sieht bis zur Einführung eines neuen Mehrwertsteuersystems "schnelle Lösungen" für spezifische Probleme in den bestehenden europäischen Mehrwertsteuervorschriften vor.
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16.10.2018 | Nachrichten Steuern
Der Rat der EU hat eine Verordnung zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 904/2010 und (EU) Nr. 2017/2454/EU im Hinblick auf die Stärkung der Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer verabschiedet.
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16.10.2018 | Nachrichten Steuern
Das FG Düsseldorf entschied, dass nach Abschluss eines Insolvenzverfahrens sog. Zwischenveranlagungen aufzuheben sind und eine Verrechnung von Gewinnen und Verlusten des gesamten Liquidationszeitraumes ohne Berücksichtigung der Verlustverrechnungsbeschränkung nach der sog. Mindestbesteuerung zu erfolgen hat (Az. 6 K 454/15).
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16.10.2018 | Nachrichten Steuern
Die obersten Finanzbehörden der Länder haben einen gleichlautenden Erlass zur Anwendung des § 1 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 4 GrEStG auf Organschaftsfälle mitgeteilt (Az. 3 - S-4501 / 64).
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16.10.2018 | Nachrichten Steuern
Die von der Bundesregierung geplante Steuervergünstigung für die Privatnutzung von Elektro-Dienstwagen und Hybridfahrzeugen ist von den Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses unterschiedlich beurteilt worden. Die Gesetzesänderung ist in dem Entwurf eines Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (19/4455) enthalten.
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Die obersten Finanzbehörden der Länder haben einen gleichlautenden Erlass zu den Erwerbsvorgängen i. S. des § 1 Abs. 3 GrEStG im Zusammenhang mit Treuhandgeschäften und Auftragserwerben bzw. Geschäftsbesorgungen veröffentlicht (Az. 3 - S-4501 / 65).
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Die obersten Finanzbehörden der Länder haben einen gleichlautenden Erlass zur Anwendung der §§ 3 und 6 GrEStG in den Fällen des § 1 Abs. 3 GrEStG mitgeteilt (Az. 3 - S-4501 / 31).
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Die obersten Finanzbehörden der Länder haben einen Erlass zur Anwendung des § 1 Abs. 3a GrEStG mit vielen Beispielen veröffentlicht (Az. 3 - S-4501 / 39).
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Der BFH hat mit seinem Urteil vom 27. September 2017 seine von der bisherigen Verwaltungsauffassung abweichende Rechtsprechung fortgeführt. Dieser Erlass der obersten Finanzbehörden der Länder ist in allen offenen Fällen anzuwenden (Az. 3 - S-4501 / 46).
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Das BMF hat ein Muster für die Erstellung des Investmentanteil-Bestandsnachweises veröffentlicht (Az. IV C 1 - S-1980-1 / 16 / 10012 :009).
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Das "Jahressteuergesetz 2018" ist tot - aber nur dem Namen nach. Die Bundesregierung hat den Inhalt zwar weitestgehend übernommen. Jedoch taufte sie die Initiative des BMF kurzerhand in "Gesetzentwurf zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften" um. Der DStV nimmt dazu Stellung.
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Eine Klage gegen eine von einem im Auftrag des Festsetzungsfinanzamts tätigen Steuerfahnder (sog. Flankenschützer) durchgeführte Ortsbesichtigung ist nur zulässig, wenn ein erheblicher Eingriff in die Persönlichkeitssphäre oder ein schwerwiegender Grundrechtseingriff vorliegt. So das FG Münster (Az. 9 K 2384/17).
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Miet- und Pachtzinsen sind, soweit sie in einen Aktivposten "unfertige Erzeugnisse" einbezogen wurden, nicht gemäß § 8 Nr. 1 lit. d) GewStG hinzuzurechnen. Dies hat das FG Münster entschieden (Az. 4 K 493/17).
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Der 9. Senat des FG Münster hat ernstliche Zweifel an der Höhe des Zinssatzes für Aussetzungszinsen von jährlich 6 % für Zeiträume ab 2014 geäußert (Az. 9 V 2360/18).
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Eine doppelte Haushaltsführung kann auch dann anzuerkennen sein, wenn Ehegatten mit dem gemeinsamen Kind zusammen am Beschäftigungsort wohnen. Dies entschied das FG Münster (Az. 7 K 3215/16).
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15.10.2018 | Nachrichten Steuern
Ab sofort stehen die gemeinsamen Hinweise des DStV und der BStBK für den Umgang mit personenbezogenen Daten durch Steuerberater und Steuerberatungsgesellschaften in einer aktualisierten Fassung zur Verfügung.
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12.10.2018 | Nachrichten Steuern
Die Bundesregierung hat eine Prüfung der meisten Änderungswünsche des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (19/4455) zugesagt.
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11.10.2018 | Nachrichten Steuern
Kleine und mittlere Unternehmen, die Forschung betreiben, sollen einen "Forschungsbonus" erhalten. Dies sieht ein von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eingebrachter Gesetzentwurf (19/4827) vor.
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